Modul 1 – Lektion 7
Aufgaben und Abschlusstest

Widmen wir uns zunächst dem Abschlusstest für dieses Modul bevor es weiter unten mit den Aufgaben weitergeht. Achtung: da ich ein fieser Hund bin, sind auch mehrere richtige Antworten möglich. Leider bestehst du den Test nur, wenn du alles komplett richtig und vollständig gelöst hast. Aber ich glaube fest an dich ;-)

Die Blende beeinflusst...

Die Belichtungszeit beeinflusst...

Der ISO-Wert beeinflusst...

Aus welchen Parametern setzt sich das Belichtungsdreieck zusammen?

Wodurch unterscheidet sich die Mittelformatkamera von der Kleinbildkamera?

Welche der folgenden Faktoren haben Einfluss auf die Schärfentiefe?

Welche Blende muss ich wählen?

Unsere Kamera ist für eine korrekte Belichtung folgendermaßen eingestellt: ISO 800, 1/100 sec, f8 Um Bildrauschen zu vermeiden und ganz sicher zu gehen, regeln wir die ISO auf 100 herunter und lassen die Belichtungszeit unverändert. Welche Blende müssen wir nun einstellen, um die korrekte Belichtung beizubehalten?

Wofür steht der Modus A bzw. Av an meiner Kamera?

1. Die Belichtung spielerisch üben

Bitte zunächst das Video angucken:

Jetzt bist du an der Reihe:

(Diese Übung bitte am besten am Laptop oder PC durchführen und nicht am Tablet oder Smartphone)


2. Blende und Schärfentiefe

Schnapp dir jetzt bitte deine Kamera, jetzt geht’s ans eingemachte, denn es ist an der Zeit, dass du das Gelernte mit der eigenen Kamera umsetzt. Wir fangen mit der Blende und ihrer Wirkung auf die Schärfentiefe an. Verwende für diese Übung idealerweise ein Objektiv mit einer Brennweite zwischen 50 und 100MM und ein Stativ.

  1. Stelle an deinem Moduswahlrad die Blendenvorwahl ein (Modus A bzw. Av). Falls du noch nicht weißt, wo man an deiner Kamera die Blende einstellt, dann wirf am besten ein Blick in dein Handbuch. Meistens ist es eins von zwei Rädern an der Vorder- oder Rückseite deiner Kamera. Du weißt wo man die Blende an deiner Kamera regelt? NICE!
  2. Suche dir nun ein passendes Motiv. Das müssen nicht zwingend Bierflaschen wie in Lektion 8 sein, aber am besten ein vielschichtiges Setting, d.h. ein Motiv mit ausreichend Tiefe. Jetzt fotografiere dein Motiv einfach mal mit verschiedene Blenden von weit auf (kleine Zahl) bis weit geschlossen (große Blendenzahl). Am besten nutzt du ein Stativ, um Bewegungsunschärfe durch Verwackeln auszuschließen. Beobachte, wie sich Vorder- und Hintergrund verändern. Welche Blendenzahl wirkt für dich am besten?
  3. Versuche im nächsten Schritt den Spieß umzudrehen. Was heißt das? Überlege dir Motive, von der Blendenöffnung ausgehend. Mach die Blende deines Objektivs ganz auf und halte Ausschau nach Motiven, die mit sehr kleiner Scharfentiefe gut funktionieren (z.B. Porträts, Haustier, Blumen,…). Mach dann das Gleiche mit ganz kleiner Blendenöffnung und Blenden jenseits der f11 bis f22 (z.B. Landschaften, Architektur, Abstraktes,…).

3. Verschlusszeit und Bewegungsunschärfe

In diesen Übungen wird es um die Belichtungszeit und Bewegungsunschärfe gehen. Sie sollen dir helfen, die Auswirkungen verschiedener Verschlusszeiten direkt am Motiv besser zu verstehen. Du wirst wieder ein Stativ benötigen. Zudem empfehle ich einen ND-Filter. Tipps zu ND-Filtern habe ich im Bonusbereich für dich.

  1. Stelle an deinem Moduswahlrad die Zeitvorwahl ein (Modus S bzw. Tv). Falls du noch nicht weißt, wo man an deiner Kamera die Verschlusszeit bzw. Belichtungszeit einstellt, dann wirf am besten nochmals einen Blick in dein Handbuch.
  2. Für diese Übung wirst du ggf. einen ND-Filter benötigen, um bei langen Belichtungszeiten nicht überzubelichten. Suche dir nun einen Wasserfall oder Springbrunnen in deiner Umgebung. Stelle die ISO auf 100. Mache das gleiche Bild vom Springbrunnen mit folgenden Verschlusszeiten: 2, 1,  1/2,  1/4,  1/8,  1/ 15,  1/30,  1/60,  1/125,  1/250,  1/500
  3. Alternativ kannst du folgende Übung machen, für die du allerdings einen Partner brauchst: Lass dein gegenüber seine Hände vor der Brust kreiseln und fotografiere währenddessen eine Serie mit den selben obigen Verschlusszeiten.
  4. Was sind deine Beobachtungen? Welche Verschlusszeiten sorgen für statische und welche für dynamische Bilder?

4. ISO und Bildrauschen

In dieser Übung soll es darum gehen herauszufinden, wie deine Kamera auf verschiedene ISO-Werte, in Bezug auf das Rauschverhalten reagiert. Unser Ziel ist es herauszufinden, wie hoch wir die ISO regeln können bis das Rauschen spürbar sichtbar wird. Als Hilfestellung kannst du nochmals ein Blick auf Lektion 10 werfen. Auch für diese Übung solltest du ein Stativ verwenden. Im Bonusbereich habe ich dazu eine Empfehlung, falls du noch keins hast.

  1. Stelle an deinem Moduswahlrad die Blendenvorwahl ein (Modus A bzw. Av).
  2. Suche nach einem bunten Motiv mit konstant gleichbleibender Beleuchtung (z.B. eine Spielesammlung wie in Lektion 10)
  3. Schnall deine Kamera auf das Statif und stelle die Blende auf 8. Fotografiere dein Motiv nacheinander (bei gleich bleibender Blende) mit allen verfügbaren ISO-Werten von ISO 100 schrittweise aufwärts bis zum höchsten ISO-Wert.
  4. Schaue dir die Fotos deiner ISO-Serie nebeneinander an und versuche herauszufinden, bis zu welchem ISO-Wert aus deiner Sicht noch ein annehmbares Rauschverhalten besteht.
  5. Im letzten Schritt solltest du im Menu deiner Kamera die Einstellung für die ISO-Automatik ausfindig machen und den Wert aus Punkt 4 als Maximalwert definieren. Diese Option bieten die meisten DSLRs und DSLMs. Damit stellst du sicher, dass deine Kamera nicht ungewollt zu hohe ISO-Werte verwendet.

5. Bildrezept

Jetzt wird es richtig spannend! Gehe zu den Bildrezepten und widme dich einem oder beiden Fotoprojekten für Woche 1.

Dein Kursfortschritt:

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